Die Idee

Der „stillende Stern“ ist eine fraktions- und länderübergreifende Initiative im Europäischen Parlament – angestoßen von Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei Deutschlands.

Grundlage ist die Überzeugung:
Stillen ist etwas total natürliches, normales – und hat seinen Platz in unserer Gesellschaft.

Stillende Mütter und ihre Säuglinge brauchen aber auch ihren Platz – und das gute Gefühl, am richtigen Ort zu sein.Das Logo des „Stillenden Sterns“ soll künftig europaweit helfen, diese Plätze besser zu finden. Das ist Kernforderung einer Schriftlichen Erklärung, die Arne Gericke zusammen mit zehn weiteren Abgeordneten beim Europäischen Parlament eingereicht hat. Ziel ist es, den „Stillenden Stern“ als offizielles Zeichen zu etablieren. Stillfreundlichkeit. Europaweit

Der Initiator

Arne Gericke ist seit Juli 2014 Europaabgeordneter der Familien-Partei Deutschlands und Sozialexperte der drittstärksten Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) im Europäischen Parlament.

Arne Gericke wurde 1964 in Hamburg geboren und verbrachte einen Großteil seiner Kindheit auf Papua-Neuguinea. Heute lebt der 7-fache Vater zusammen mit Frau und Familie in Tessin bei Rostock.

Im Europäischen Parlament ist Gericke Mitglied der Ausschüsse für Arbeit und Soziales, die Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie den Menschenrechtsausschuss. Er ist Koordinator seiner Fraktion für die EU-AKP-Delegation und Mitglied der Delegation zu Australien/Neuseeland.

Gericke ist Präsident der Arbeitsgruppe Demographie, Familie und intergenerationellen Dialog sowie Gründer und Vorsitzender des interinstitutionellen Netzwerks „European Friends of Family“. In seiner Fraktion bekleidet er zudem die Ämter des Sozial- und Mittelstandsexperten, des Kommunalexperten sowie des Dialogpartners zu Kirchen und kirchlichen Verbänden.

Die Initiative

Entstanden ist die Idee in enger Zusammenarbeit mit der Initiative #projekt mama stillt und basierend auf zahlreichen Rückmeldungen stillender Mütter aus Deutschland. Immer wieder sehen diese sich mit Anfeindungen konfrontiert, wenn sie ihre Kinder in der Öffentlichkeit stillen.

Als Schirmherr des Projekts „Mama stillt“ und Europaabgeordneter hat Arne Gericke deshalb eine Gesetzesinitiative zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Zeichens für Stillfreundliche Orte gestartet – und schnell die grenz- und parteiübergreifende Unterstützung zahlreicher Kollegen gefunden.

Gemeinsam mit seinem Büroleiter Tobias Gotthardt und dem Stuttgarter Grafiker Alexander Mühl hat Gericke die Idee des „Stillenden Sterns“ grafisch umgesetzt und die Aufkleber in deutscher und englischer Sprache produzieren lassen.

Prädikat Stillfreundlich

Der „Stillende Stern“ ist ein Positiv-Symbol. Es geht nicht darum, überall „Stillfreundlichkeit“ vorzuschreiben. Vielmehr soll er stillfreundlichen Cafes, Restaurants oder Geschäften helfen, dieses Prädikat werbewirksam und zum Vorteil der stillenden Mütter herauszustellen.

Stillfreundliche Orte werden so leichter erkannt – europaweit. Und sie können für sich werben.

Im Grunde kann jeder Ort in Europa stillfreundlich sein und das Prädikat „Stillender Stern“ erhalten.

Grundvoraussetzung ist…

  • eine positive Grundeinstellung gegenüber stillenden Müttern und ihren Kindern
  • angemessene Räumlichkeiten und Umstände, die Müttern und Kindern das Stillen ermöglichen
  • Sonderleistungen (etwa kostenloses Trinkwasser für Stillende,…) sind gerne gesehen – aber keine Pflicht.

Eine neue Karte für Mütter und Familien

Bald ist es für jede Mutter möglich stillfreundliche Orte in ihrerer Nähe zu finden – und das mit einem einzigen Klick. Auf der neuen Website werden alle stillfreundlichen Orte auf einer Karte markiert und mit nützlichen Informationen präsentiert. Ab Mitte Mai können Mütter ganz schnell die Adressen, Kurzbeschreibungen, Öffnungszeiten und weiterführende Informationen von den stillfreundlichen Orten in ihrer Nähe erhalten.

So sieht die Karte aus

Auf der neuen Karte werden Mütter eine praktiche Umkreissuche finden, sowie Informationen rund um die stillfreundlichen Orte in ihrer Nähe und in ganz Europa.

Mitmachen

Sie wollen mitmachen oder wertvolle Informationen ergänzen, damit Mütter und Familien besser zu Ihnen finden? Dann füllen Sie einfach das Formular aus. Damit können wir die neue Karte so informativ und hilfreich wie möglich gestalten.

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